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Wenn das öffentliche Leben ausfällt

Katzendame Miezi

Corona rauf und Corona wieder runter, so könnte man die aufgeregte Berichterstattung natürlich auch wahr nehmen. Aber das wäre fatal.

Ich gebe zu, dass ich zu Anfang auch gedacht habe “was für ein Hype”. Und auch darüber nachgedacht habe, wovon wir mal wieder abgelenkt werden sollen. Es gäbe schließlich genügend Themen, die auch wichtig wären, beachtet zu werden, bzw. dürfen wir die nicht einfach beiseite schieben. Ob das das Drama an der türkisch/griechischen Grenze ist, die unmenschlichen Zustände in den Lagern, die überflüssige Frage nach Aufnahme von Kindern aus den Lagern, die unmenschlichen Kriege in Syrien und im Jemen. Ob es die Truppenbewegungen in Richtung Osten sind (für eine Übung, angeblich), oder die Umweltbewegung, die ja nun auch in den Hintergrund getreten ist.

Aber ich habe gelernt, diese Epedemie, die mittlerweile von der WHO zur Pandemie hochgestuft wurde, MUSS uns beschäftigen. Und zwar vorrangig. Wir wollen ja alle nicht, dass unsere älteren und kranke MitbürgerInnen massiv darunter zu leiden haben (wir gehören da ja auch dazu). Und Zustände wie die in Italien wollen wir auch nicht haben.

Die nach meiner Meinung nach besten und unaufgeregtesten Informationen bekommen wir täglich von Prof. Drosten aus der Berliner Charité in einem Podcast vorgesetzt. Wir halten uns hier an genau diese Empfehlungen. Vorsicht und Umsicht ja! Panik NEIN!!! Wir haben auch keine Hamsterkäufe getätigt, sondern unseren Vorrat etwas ergänzt. Mehr muss man auch nicht tun, wenn man als umsichtige Hausfrau sowieso schon mit Vorräten wirtschaftet. So habe ich das während meiner hauswirtschaftlichen Ausbildung vor … Jahren schließlich auch gelernt. Und wenn man dann sowieso schon sehr viel selber macht, ist es doppelt einfacher.

Aber was bedeutet das nun für unser B&B?
Ganz einfach: wir haben geschlossen!
Wir nehmen in den nächsten 4 Wochen (Stand heute bis Mitte April) keine Übernachtungsgäste auf!

Das tut uns zwar leid, aber erstens müssen wir uns selber schützen und zweitens möchten wir auch ein Zeichen setzen: Gesundheit ist wertvoller als alles Geld der Welt. Der Spuk wird irgendwann vorüber gehen und bis dahin sollten wir alle dazu beitragen, dass das ohne große Kompikationen funktioniert. Notfalls indem alles weggelassen wird, woran wir uns in den letzten Jahrzehnten gewöhnt haben. Freizeitveranstaltungen und Hobbymessenbesuche sind nicht überlebenswichtig. Auch wenn ein Urlaub abgesagt werden muss, wird man davon nicht sterben.

Wir wünschen allen Menschen, die hier mitlesen (und natürlich auch allen anderen), dass sie gesund bleiben. Machen Sie etwas aus dieser, zugegeben ungewöhnlichen, Zeit. Nichts ist so negativ, dass es nicht auch etwas Positives hätte.

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