Willkommen
im grünen Bilderbuch der alten Schule in Hummersen.
Boa eh - das ist ja ein riesiger Garten. Und er sieht so herrlich verwunschen aus. Als ob er auf eine Fee wartet, die ihn wieder zum Leben erweckt. So ähnliche Gedanken gingen mir im Kopf herum als ich den ersten Gang rund um und durch das Grundstück machte. Das Haus versteckte sich hinter den vielen Bäumen und war nur von der Nordseite her in seiner ganzen Größe auf einen Blick zu erfassen. Der Rest wollte entdeckt werden.

Einblick von Osten. Drei große Apfelbäume und eine mickrige Sauerkirsche auf der kleinen Fläche. Kein Wunder, dass man nicht viel vom Haus sieht.

Blick auf die südöstliche Seite. Durch den Schatten des großen Birnbaums am rechten Bildrand und die Sauerkirsche mitten im Bild kam mir das sehr dunkel und öd vor.

Blick von Süden in Richtung Norden. Viel Platz für Ideen.

Einblick von Süden. Der ehemalige Auslauf für die Hühner. Der Boden dürfte sehr nahrhaft sein,

An der Nordwestlichen Grundstücksecke. Diese Fläche ist geradezu ideal für den künftigen Gemüsegarten.
Rund 800 m², das ist etwa 2/3 mehr an Fläche als ich es gewohnt war. Eine sehr verlockende Aussicht, zumal der Gemüsegarten schon fast 50% größer ausfallen kann. Außerdem bester Lehmboden (wie hart der sein kann merkte ich erst später), wunderbare Voraussetzungen für Rosen und Stauden.
Aber bis es soweit war stellte ich mir oft die Frage, wie ich aus einer Baustellenwüste jemals einen Garten zaubern soll. Er hatte während der Bautätigkeit stark zu leiden und das Un- (sorry Wild-) kraut feierte zwischenzeitlich fröhliche Urständ. Niemals zuvor habe ich so viel Quecke, Vogelmiere, Giersch und andere Kräuter auf einem einzigen Grundstück gesehen. Noch heute muss ich ständig hinterher sein weil sonst alles noch schlimmer werden würde. Nach jeder Regenphase hocke ich in den Beeten …
