Das alte Schulhaus in Hummersen
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Hummersen

Das Dorf. Und seine Geschichte

Wir sind angekommen. So könnte man es in kurzen Worten beschreiben.

Dieses kleine Dorf, oder besser die Dorfgemeinschaft, hat uns aufgenommen. Natürlich wurden wir Anfangs ein wenig kritisch beäugt (was machen die wirklich mit unserer alten Schule), was wohl auch damit zu tun hat (hatte), dass hier schon zwei Bauruinen stehen. Angefangen, und aufgegeben. Aus Geldmangel oder anderen Gründen. Aber als die Menschen merkten, dass wir nicht vorhaben unsere "alte Hütte" wieder aufzugeben, fassten sie auch Vertrauen. Von den Älteren haben ja auch die meisten hier (in unserer guten Stube) das kleine und große Einmaleins gelernt.

Und heute gehören wir dazu, als ob wir schon immer hier gelebt hätten. Natürlich auch deshalb weil wir uns nicht einschließen.

Es ist ein s.g. strukturarmes Gebiet hier, aber kein lebendiger Friedhof. Obwohl die Menschen nur wenige Chancen haben, einen begehrten Arbeitsplatz in der näheren Umgebung zu ergattern und auch zu halten.

Im Dorf ist Platz für Jung und Alt, manchmal wohnt man sogar im gleichen Haus, was vielleicht nicht immer nur eitel Sonnenschein ist, aber trotzdem funktioniert. Und die Hummerser können Feste feiern, da bleibt kein Auge trocken. Egal ob Schützenfest, oder Osterfeuer, private Feiern ..., immer geht es lustig und fröhlich zu. Ganz egal, ob gerade die weltweite Wirtschaftskrise oder sonst ein Katzenjammer die übrige (deutsche) Welt lähmt.

Die Menschen hier sind offen und ehrlich, ein ganz entscheidender Wohlfühlfaktor für Schwabengeschädigte.

 

Die Geschichte des Dorfes reicht weit zurück. Im Jahre 832 wird in einer Schenkungsakte des Klosters Corvey (bei Höxter) eine Ansiedlung Namens "Hamereshus" erwähnt. Aber auch die Steinzeit hat ihre Spuren hinterlassen. Mehr dazu bei Link www.hummersen-online.de

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