Das alte Schulhaus in Hummersen
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Bautagebuch, die Dokumentation des Baufortschritts.
Juni 2006

01.

Juni? Mir kommt das eher wie April vor. Heute hatte ich eine ernsthafte Diskussion mit dem Wettergott. Hab ihm gesagt, dass ich ihm die Freundschaft kündige wenn das nicht bald besser wird. Und was hat er getan? Eine halbe Stunde später kam die Sonne raus - der Spuk hat aber keine Stunde gedauert, dann regnete es wieder.

Die Arbeit an den Fassaden und Balken wurde in der trockenen Zeit fortgeführt. Sobald es nass wurde, wurde drinnen im Anbau der restliche Altputz (Kalk mit Dachshaar) abgeschlagen. Morgen muss noch das alte WC abgebaut und entsorgt werden. Das Loch verfüllen wir mit Sand, darauf kommt später der gleiche Bodenbelag wie in der Werkstatt.

Ich habe meine Hände dem Elektriker geliehen. Der war auch da und hat die SAT-Schüssel montiert. Er meinte, jetzt, wo das Gerüst steht, hätte er es einfacher. War aber nicht so.

Außerdem habe ich im Internet nach Holzhandlungen in der Gegend gesucht. Wir brauchen noch Rauhspund für den Fussboden und Latten für die Verkleidung der Westfassade. Nach Kupfernägeln muss ich auch noch suchen, die werden für die Befestigung der Sandsteinplatten gebraucht. Leider ist Kupfer im Moment seeehr!!! teuer. Aber ich habe ja schon öfter Glück gehabt, vielleicht auch jetzt?

Eine Absage eines Handwerkers habe ich auch bekommen - niemand will unsere Sandsteinfassade wieder herstellen und auch für die Verlegung das alten Bodenplatten in der Küche finde ich niemanden. Die können alle nicht mehr mit den alten Handwerkstechniken umgehen ...

Einen sehr guten Tipp bekam ich noch von Bernd (IGB) wegen des Kalkputzes im Keller. Da kann ja nicht ausreichend gelüftet werden. Wir sollen uns 1. ein Hygrometer zulegen und 2. in einem alten Blecheimer oder so ein Kohlefeuer entfachen wenn die Luftfeuchtigkeit zu hoch wird. Kohlefeuer erzeugt CO², was der Kalk ja zum Abbinden braucht und Wärme läßt die Luftfeuchtigkeit sinken.

Toll, ich mag solche Tipps. :-)

Jesses, die Katze will schmusen ....

 

03.

Männe und unsere Helfer haben mit der Balkenbürste die restlichen Balken geputzt und mit dem Druckluftgerät die Westfassade von losen Kalkteilchen befreit. Anschließend wurden die Balken 2 mal mit Waid-Grundierung gestrichen weil das Holz sehr aufnahmefähig ist. Wir haben uns für das Waid entschieden, weil das Substanzen enthält, die fungizid und herbizid wirken. Näheres gerne auf Anfrage oder direkt beim Hersteller. Die Adresse ist unter "Mitwirkende" zu finden.

08.

Ich kann es nicht lassen ;-)

Nachdem ich diese Seiten hier komplett neu gemacht habe, strickte ich die neue Seite für Männe auch gleich noch mit.

Und weil unser Maurer und Lehmbauer sooo gerne eine Webseite hätte, wurde die auch noch entworfen. Mit Andrea Oellers Mini-CMS, Navigation und anderer PHP-Scripte war das ein Kinderspiel von wenigen Stunden.

Nun sollen diese Seiten hier auch noch auf Datenbank umgestellt werden und für Günters umfangreiche Seiten wird extra eine DB gestrickt. Bis es soweit ist, geht es eben in der statischen Version weiter.

Diese schöpferische Pause war notwendig, ich habe wieder etwas Kraft gesammelt und die Nerven liegen auch nicht mehr so blank. Manchmal brauche ich eben solche Erfolgserlebnisse, die man dann auch als fertig bezeichnen kann ;-)

10.

Diese letzte Woche verging wie im Flug, wir sind schon wieder ein ganzes Stück weiter.

Der Lehmbauer (und Maurer) hat in noch nicht mal einem Tag die Westfassade mit Kalkputz überzogen, Hansi durfte die Balken wieder säubern. Anschließend wurde im Schlaf-, Wohn- und Esszimmer der Unterputz ergänzt. Mark hat die restliche Gefache im Anbau entkernt. In der gleichen Zeit mauerte Enrice die Südseite vom Anbau wieder zu. Da sieht es jetzt auch wieder richtig gut aus, die Gefache kippen nicht mehr heraus.

Ich habe in der Zwischenzeit einige Reihen der alten Ziegel, die mitten im Garten lagen, seitlich an die Garage geräumt. Allerdings ging mir das gewaltig auf's Kreuz, so dass das recht langsam voran ging. Gestern habe ich Männe schon um 14 Uhr vom Bahnhof abgeholt, er hat anschließend den ganzen großen Rest an alten Ziegeln, neuen Ziegeln und was sonst noch überall herum stand und lag, aufgeräumt. Allmählich kommt Ordnung ins Chaos.

Ich habe mich in der gleichen Zeit damit beschäftigt, das "alte" Eisen von Zaunteilen zu entfernen. Insgesamt habe ich 8 Paar Langbänder, 3 Fallen und 6 Schraubkloben gerettet. Lt. Preisliste eines Händlers rund 400 € wert. Da ich dazu 4 Stunden gebraucht habe, ist das ein sehr guter Stundenlohn. Heute nehme ich mir die alten Türen vor ... Männe darf die Balken am Anbau mit der rotbraunen Waid-Farbe streichen und die Straße fegen. Der Lehmbauer zeigt uns dann noch, wie wir die Wände im OG mit Lehm-Oberputz überziehen und dabei die Jute einarbeiten. Damit haben wir in den nächsten 4 Wochen mehr als genug zu tun. Die Fenster wollen ja auch noch abgearbeitet werden.

Unser großer Rasenmäher wurde am Donnerstag geliefert. Mann, ist das ein Teil ... Bis jetzt besaß ich nur so einen Mini-Elektromäher, der gleich beim ersten Versuch schlapp machte. Kurzerhand bestellte ich mir einen leistungsfähigen Benzinmäher mit Auffangsack und Mulcheinsatz. Gestern holte ich das Bezin dazu und vergaß promt, dass man ja auch Motoröl braucht. So ist das, wenn man die Bedienungsanleitung nicht richtig liest. Die Taufe musste auf heute verschoben werden.

Ebenfalls kurzerhand nahm ich im Baumarkt einen richtig guten Accuschrauber von Bosch mit, nachdem ich wieder einmal vergeblich versucht hatte, eine Schraube in die alten Balken zu bohren. Mag sein, dass ich ein paar Euronen zu viel bezahlt habe weil Baumärkte nicht wirklich günstige Preise haben, aber ich war es leid. Und ich hatte keine Zeit, mich noch lange umzuschauen.

11.

Das war der anstrengendste Tag seit Langem. Ich habe fast den ganzen Tag gebraucht, bis das hohe Gras abgemäht war. Wir hätten den Rasenmäher schon viel eher kaufen sollen, dann wäre das Problem keines gewesen. Jetzt habe ich Muskelkater ohne Ende und bin fix und foxi. Die Wärme hat das Ihrige dazu getan, es ist Sommer geworden und mit ca. 27°C eigentlich schon fast wieder zu warm.

Männe hat fast den ganzen Tag gebraucht, um den Gehweg an der Südseite sauber zu machen. Maurer ..., können auch ganz schön Dreck machen ;-) Aber nun sind fast alle Gefache wieder sauber vermauert. Das ist doch viel wert. Anschließend wollte er eigentlich noch das Holz mit der Waidfarbe streichen, aber das Rotbraun ist viel zu rot und sieht schrecklich aus. Da müssen wir uns noch etwas einfallen lassen.

Der Lehmbauer ist mit dem restlichen Unterputz auch fast fertig geworden. Zumindest da, wo noch richtig viel an die Wand musste. Nun kann das in Ruhe trocknen. In den nächsten 4 Wochen darf ich mich alleine betätigen. Mal sehen, ob ich das mit dem Oberputz und der Armierung hinbekomme ...

12.

Bei diesen Temperaturen körperlich schwer arbeiten zu müssen, ist eine Zumutung. Das habe ich heute wieder gemerkt. Um die 30°C hat es hier, man fühlt sich fast wie in der Wüste (wo ich noch nie war ;-).

Mark und ich haben die restlichen Fenster rausgenommen, Folien zurechtgeschnitten, alle Löcher abgeplant. Ich habe ab Mittag das alte Klo dem Erdboden gleich gemacht. Die Schüssel mit dem Vorschlaghammer zu zerkleinern, war ja noch eine leichte Sache. Aber dann den alten miefigen Putz abschlagen ist eine Wahnsinnsarbeit. Ausgerechnet an diesen Wänden hält er wie Zement. Nach 3 Stunden war ich mit der Hälfte fertig und selbst völlig ko. Es reichte gerade noch, die Vorhänge zuzuziehen (die Planen an den Fenstern rundum annageln).

Allerdings hatte ich noch eine betrübliche Entdeckung gemacht: fast alle Riegel unter den Fenstern sind doch recht angemorscht und haben Würfelbruch. Bei einem Riegel ist sogar die Verbindung sehr morsch. Ich bin gespannt, wie die Zimmerei das nun regeln will. Oft genug habe ich darauf hingewiesen, doch alles genauesten zu kontrollieren. Das betrifft auch die Holznägel. Jetzt ist innen schon überall der Unterputz auf den Wänden ...

13.

Allein arbeiten zu müssen ist nicht so doll. Mit niemanden kann man ein Schwätzchen halten. Zum Glück gibt's Radiosender ;-)

Nachdem die Jungs von Drücker & Schnitger da waren und die Fensterlöcher ausgemessen haben, machte ich mich an's "Geldverdienen": die alten, vergammelten Brettertüren vom alten Eisen befreien. Schließlich sind die Bänder, Schlösser und Schlüsselblenden noch in Ordnung - wenn man mal vom Rost absieht.

Das Arbeiten im Freien wurde aber bald zur Qual und ich musste eine Siesta einlegen. Am Nachmittag gings weiter und nun bin ich bis auf 3 Türen fertig. Meine Knochen und Muskeln aber auch ...

Mit den Fenstern ist das so eine Sache. Insgesamt sind nur noch 5 so weit in Ordnung. Die 3 vom Unglückstischler werden wir erst einmal einbauen und später nachbauen lassen. Damit werden jetzt doch 9 Fenster neu gefertig, und zwar nach einem einheitlichen Muster: 4 festverglaste Scheiben oben und 6 in den beiden Flügeln. Das Haus bekommt also doch auch andere Augen. Schade, aber nicht zu ändern, kaputt ist kaputt.

14.

Mama mia, diese Hitze ist grausam. Selbst Miezi geht nur frühmorgens für 1-2 Std. nach draußen. Trotzdem haben wir alles geschafft, was wir uns vorgenommen haben. Ein voller Holzcontainer wartet auf seine Abholung und die noch brauchbaren Holzreste liegen sauber aufgestapelt auf einer Palette. Nur die alten Eichenbalken aus dem Wohnzimmer waren uns viel zu schwer, die liegen noch immer vor dem Haus. Vielleicht schaffen wir das am Samstag. Eigentlich gehören sie ja abgedeckt, wenn wir sie für die Reparatur des Nebenhäuschens aufheben wollen. Dafür kam ich auf die Idee, mir einen leeren Big-Bag zu schnappen und alles Plastikzeug darin zu verstauen. Wenn der voll ist, ist die Entsorgung einfach.

Für den Abend ist Gewitter angesagt, ich habe vorsichtshalber alles, was noch in der Gegend rum lag, aufgeräumt und die Vorhänge geschlossen. Morgen ist in NRW Feiertag - Fronleichnam - ich werde aber trotzdem unser Vorzelt aufräumen und abbauen, auch eine Menge leerer Kartons will endlich zusammengebunden und entsorgt werden. Die Wäsche schreit mich auch schon wieder an.

Ich freue mich darüber, dass es nun um's Haus herum nicht mehr aussieht, als sei das eine Müllhalde! Ach ja, eine Probe der richtigen Waid-Farbe ist heute auch eingetroffen. Ich habe natürlich sofort ausprobiert wie das Rehbraun auf den Balken raus kommt: Super - das passt genau! Am Freitag werden 20 l geliefert, dann hat Männe für Samstag eine schöne Beschäftigung - er darf das Fachwerk auf der Südseite damit streichen. Gerade rechtzeitig, denn in der kommenden Woche wird dort das Gerüst wieder abgebaut.

20.

Das ist ein Sommer ...

Gestern war es so schwül und heiß, dass ich nach 2 Std. die Segel gestrichen habe. Wer bei einem solchen Wetter arbeiten muss, tut mir aufrichtig leid. Am Nachmittag kam dann auch das vorhergesagte Gewitter mit heftigem Regen. Der Nachbar sagte mir heute Morgen, dass da innerhalb 20 Min. 20 l/m² runter kamen. Das Gewitter war gar nicht so schlimm, ich saß am PC und beschäftigte mich mit der Gartenplanung - und dass will etwas heißen ...

Heute hat es ein wenig abgekühlt, aber es ist noch immer schwül. Mehr als 2 Reihen des alten Ziegelbodens aufnehmen und 2 volle Schubkarren Dreck in den Container bugsieren, habe ich an körperlicher Arbeit nicht geschafft. Dafür habe ich wieder einmal einen kompletten Satz Fensterglas gerettet. Ich entwickle mich zur Spezialistin und sollte wohl wirklich damit Geld verdienen ;-)

Aber ...
Heinrich Stiewe, der Hausforscher, rief heute an. Er wird uns am Donnerstag besuchen. Und am 19.8. wird in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Blomberg und der IGB eine Hausbesichtigung bei uns gemacht. Klasse, ich freue mich darauf anderen Menschen zeigen zu können, was man aus einem alten Haus alles machen kann.

Außerdem ...
bekam ich Post von der unteren Denkmalbehörde. Im Umschlag ein paar Kopien aus einem Buch/Heft? "Der Märker". Dort wird über den preussischen Landbaumeister Philipp Leonhard Pistor (1756-1828) geschrieben. Dieser Baumeister hat solche Häuser gebaut wie unsere Schule. Das muss ich nachher erst mal lesen. Die oberste Denkmalschützerin in Münster hat das kopiert und an uns weiterleiten lassen. Wow - darüber freue ich mich natürlich auch.

Heinrich Stiewe hat mir ja auch angeboten, mit mir die alten Akten durchzugehen. Er ist sich sicher, dass wir den Baumeister identifizieren können. Die Schule kann es nicht lassen, sie lehrt mich wieder etwas :-)

Und noch was weniger Schönes: Wir haben uns dazu entschlossen, nicht mehr alles dransetzen zu wollen, in diesem Jahr einziehen zu können. Meine Kräfte und Nerven lassen bei diesem Tempo extrem nach und der Geldbeutel ist allmählich auch schon etwas überstrapaziert. Nach dem Motto: "Nimm dir Zeit und nicht das Leben, ..." werden wir irgendwann im nächsten Frühjahr fertig sein. Auch recht, dann muss wenigstens nicht mehr improvisiert werden. So ein Leben auf einer halbfertigen Baustelle ist schließlich auch kein reines Vergnügen.

Aber etwas hätte ich doch beinahe versäumt. Ich muss mich dringend um Brennholz bemühen. Im Oktober soll der Heizkessel angeschlossen werden, nachdem die Heizleisten verlegt wurden. Schließlich wollen wir es über Winter warm in der Bude haben. Und dafür ist nun mal Holz von Nöten. Hier im Ort vermarktet jemand Brennholz, den werde ich ansprechen. Mit etwas Glück hat er noch trockenes Holz, einen 2-jährigen Vorrat müssen wir uns ja erst noch aufbauen.

26.

Wieder etwas schlauer, aber auch enttäuscht.

Ich möchte wissen, wozu man sich Fachleute auf den Bau holt. Wenn die auch nicht umfassend beraten und erklären, kann man sie eigentlich vergessen.

Wer ein denkmalgeschütztes Haus hat, braucht sich um die ENEV erst mal keine Gedanken machen, sondern kann sich befreien lassen. Die notwendigen Informationen findet man im Internet. Die Befreiungen selbst stellen die örtlichen Baubehörden aus. Notfalls nachfragen.

Wenn ich das vorher gewußt hätte, hätten wir unser Dach nicht so aufwendig dämmen müssen. Möglicherweise hätten wir sogar die alten Ziegel retten können. Aber weder die herbeigerufenen Energieberater (und Architekten), noch unser Architekt, noch der Inhaber des ausführenden Betriebes (ebenfalls Energieberater) haben uns darauf aufmerksam gemacht. Im Gegenteil, der ausführende Betrieb hat das ganze Geld gerne eingesteckt. Erst als ich von der Befreiung erfuhr, wurde schulterzuckend zugegeben, dass das so ist. Na Klasse!! Jetzt ist die Geschichte gelaufen, in die wir gute 20.000 € gesteckt haben. Geld, das an anderer Stelle fehlt.

Ich möchte zu gerne wissen, wie die Wirtschaftlichkeitsrechnung aussehen soll, nach der wir nun innerhalb der nächsten 25 Jahre das Geld einsparen. Das ist unmöglich. Wenn schon Dämmung, dann reicht eine, die man auf dem Boden oder in der Decke zum Kaltdach anbringt. Was wesentlich kostengünstiger ist. Die Dachschrägen im OG hätte man auch sehr viel kostengünstiger von innen dämmen können. Nur das Dach des Anbaus hätte so ausgeführt werden müssen wie es auch gemacht wurde. Alldieweil das eine Umnutzung von ehemals Heulager ist.

Ich fühle mich regelrecht an der Nase herum geführt und wie eine Weihnachtsgans ausgenommen. Zusätzlich noch für mein Vertrauen bestraft.

Es gibt aber auch noch etwas Positives zu berichten. Nach einem Besuch des Architekten Stefan Haar (IGB) habe ich nun endlich Gewissheit, dass unsere Planung für die Duschecke - bisher eine unendliche Geschichte - richtig ist. Die Unterkonstruktion der Duschtasse erhält einen "Unterbau" aus massiven Steinplatten, vorher wird der Lehmboden noch abgerüttelt. Die Duschtasse wird eine "Bette" mit Zarge, das spart die Edelstahlwanne. Die vorgemauerte Wandschale aus Ziegelstein erhält einen Kalkputz, darauf wird direkt gefliest. Zum Schluss wird eine Trennwand und eine Tür aus Sicherheitsglas eingebaut. Im Gästebad wird der Holzfußboden entkoppelt, ebenfalls eine "Bette" mit Zarge eingebaut, die Trennwand zum Hobbyraum wird mit einem Metallständerwerk und Rigipsplatten hochgezogen, die restliche Trennwand besteht aus einer Holzbeplankung. Zum Schluss wird ein neuer Dielenboden verlegt, vor der Dusche kann auch gefliest werden. Die Tür zum Gästebad wird nach außen aufgehen.

Der neue Dielenboden im Flur im OG wird noch einmal aufgenommen. Hier besteht durch falsche Beratung und Materialauswahl im Moment das Problem, das der verlegte und viel zu dünne Dielenboden stark federt weil die Deckenbalken einen zu großen Abstand haben. In diesem Bereich werden Altdielen aus dem Schlafzimmer eingepasst. Das sind die gleichen Dielen wie die, die noch als Altdielen liegen. Die Systemdielen, die sowieso bescheuert aussehen, werden in Männes Hobbyraum ganz hinten verbaut. Da sehe ich sie nicht ständig.

Diese Fußbodenverlegung vor Abschluss der Putzarbeiten war sowieso eine Schnapsidee. Nun müssen die neuen Dielen anschließend noch geschliffen werden ...

28.

Wetter? Gestern war Siebenschläfer und es war den ganzen Tag trüb, am Nachmittag hat es geregnet. Heute ist es auch trüb, bin gespannt, wann es anfängt zu regnen. Ich "erlaube" mir, etwas Büroarbeit zu erledigen, Männes Webseite zu ergänzen und die hier auch gleich noch mit. Neue Bilder wollen noch rein. Außerdem will ich versuchen, endlich unsere Obstbäume zweifelsfrei zu bestimmen. Jetzt, wo das Obst reift, sieht man etwas mehr. Wir haben da den ein oder anderen Schatz im Garten stehen ...

Die Fenster warten noch auf die abschließende Behandlung, aber es läuft ja nun nichts mehr weg seit wir beschlossen haben, die Fertigstellung über den nächsten Winter hinweg hinauszuziehen. Dieser Stress, den wir uns selbst antun wollten, ist nun weg. Allerdings wird es dann doch Zeit, dass ich aus diesen beengten Verhältnissen hier raus komme. Aus einem großen Haus in eine 1-Zi-Whg. zu ziehen, das ist ein gehöriger Einbruch in den eigenen Lebensverhältnissen. Hi, hi, ich kann dann aber schon behaupten, ich sei fürs hohe Alter gerüstest, wenn ich dann vielleicht doch mal in ein Altersheim ziehen müsste. Ist doch auch nicht schlecht. (Ironiemodus off)

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